Die natürlichsten Hundefutter

Jeder Hundebesitzer will das beste für seinen Hund und ihm Futter geben, dass ihn gesund hält und seinen Bedürfnissen entspricht. Die Bandbreite an industriellen Fertigfuttern ist groß. Trocken- und Nassfutter gibt es in allen möglichen Variationen und Geschmacksrichtungen. Doch was ist eigentlich natürliches Hundefutter?

Über artgerechte Hundenahrung gibt es wahrscheinlich so viele unterschiedliche Meinungen, wie es Futtermarken gibt. Ein Ansatz der vermehrt von Hundebesitzern zum Einsatz kommt, ist die Barf-Methode. Barf leitet sich von „Bones And Raw Food“ ab und wird im Deutschen oft synonym mit „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ erklärt. Barf vertritt den Standpunkt, dass rohes Fleisch und Knochen der natürlichen Ernährungsweise des Hundes entsprechen, so wie es seine Vorfahren als Karnivoren, also Fleischfresser getan haben.

Industriell gefertigtes Hundefutter enthält oft viele Geschmacksstoffe, Konservierungsmittel und weitere Zusätze, die eigentlich nicht auf dem Speisezettel einer ausgewogenen Hundeernährung stehen. Vor allem Trockenfutter besteht meist in der Mehrheit aus Getreide, was ebenfalls nicht einer natürlichen Ernährungsweise entspricht, es ist vor allem billig. Weizen wird beim Hund als Allergieverursacher beobachtet und Gluten-Unverträglichkeiten häufen sich, laut Riikka Lahti, Barf-Expertin aus Finnland.

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Betrachtet man sich den Hundekörper genauer, zeigt sich deutlich, dass es sich um einen Fleischfresser handelt. Seine Zähne, Magen und Verdauungstrakt sind darauf angelegt, Fleisch zu reißen und es auch in größeren Mengen zu verdauen. So wie früher ein Beutetier erlegt wurde und es dann nicht selten vorkam, dass es mehrere Tage gar nichts zu fressen gab.

Natürliches Hundefutter sollte aus Knochen, Fleisch, Innereien, ein wenig Gemüse, Obst und Ölen bestehen. Für eine ausgewogene Ernährung ist es gut die Fleischsorten innerhalb einer Woche zu variieren und sie sollten idealerweise von drei verschiedenen Tieren stammen. In Frage kommen Rind, Geflügel, Schaf oder auch Pferd und Ren.

Viele Hundebesitzer stellen nach einem Wechsel zu Barf erhebliche Verbesserungen fest. Allergien verschwinden, Verdauungsbeschwerden und Magenprobleme geben sich. Auch unangenehme Nebenerscheinungen, wie schlechter Atem, ungepflegte Zähne, stumpfes Fell oder übel riechende Körperausdünstungen treten nach der Umstellung nicht mehr auf. Viele Hunde verlieren lästige Pfunde und erreichen mit Barf wieder ein normales Gewicht.

Barf-Nahrung kann bereits im Welpenalter gefüttert werden und auch die Umstellung von herkömmlichem Hundefutter auf Barf ist möglich. Es lässt sich darüber streiten, welche Zusammensetzung für jeden Hund nun die richtige ist. Ein gängiger Richtwert sind 90 bis 95 Prozent Knochen und rohes Fleisch. Der Rest sind Gemüse, Obst und Öle.

Dass Rohfütterung nicht schwierig ist, und was dabei zu beachten ist, lesen Sie hier: www.mushbarf.de.
Um BARF-Fütterung einfach zu machen, gibt es heutzutage auch ausgewogene BARF-Mahlzeiten. Mehr Informationen finden Sie hier: www.mushbarf.de/vaisto.

Hier können Sie auch mehr Informationen zum Thema BARF lesen: BARF – Wikipedia. Und Diskussionen rund um BARF finden Sie z.B. hier: BARF Diskussionen.

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